"Am Anfang ist da nur ein Fragment, wie ein Puzzlestück, das mich zu einem Song inspiriert. Erst nach und nach wird aus einem kleinen Element eine ganze Geschichte und ein Song."
Mit seinem Debütalbum "On my mind" präsentiert TOMMY REEVE eine unwiderstehliche Mischung aus gefühlvollen, energiegeladenen und gleichzeitig bewegend authentischen und souligen Pop-Rock-Songperlen, die mitten ins Herz treffen. Der Sänger, Songwriter und Multiinstrumentalist (Klavier, Gitarre, Schlagzeug, Percussion) gehört zweifelsfrei zu den interessantesten und talentiertesten Nachwuchskünstlern des Landes und präsentiert mit der ersten Singleauskopplung "I`m Sorry" (VÖ:27.07.07) einen beeindruckenden Vorgeschmack auf sein Debütalbum "On my mind".
"Meine Eltern hatten einen sehr guten Musikgeschmack", erklärt TOMMY REEVE und fügt lachend hinzu: "Ohne ihre Plattensammlung wäre ich wohl nie darauf gekommen, mich an ein Klavier zu setzen." Damals war er gerade einmal 5 Jahre alt - und dafür auch wenig bescheiden, was die Ziele anging: "Englisch singen - alles andere kam nicht in Frage. Ich hab's zwar mit fünf nicht gekonnt, aber trotzdem versucht." Später kamen noch andere Instrumente (Gitarre, Schlagzeug, Percussion) hinzu und erste Songs entstanden: "Irgendwann kommt einfach der Moment, an dem man anfängt, eine Idee zu etwas Größeren zu entwickeln. Natürlich waren die ersten Songs als Teenager noch keine Meisterwerke, aber von da an, habe ich Musik einfach anders wahrgenommen." Für das richtige Hörmaterial sorgten seine Eltern, sodass es TOMMY REEVE nicht weiter wundert, warum er so viele verschiedene Stile - von Soul über Pop bis Rock - auf seinem Debütalbum "On my mind" vereint: "Das bin ich. Ganz ich. Ich bin keine Umwege gegangen, damit ein Song sich so anhört, wie er sich anhört. Die Songs kommen ganz aus mir und meinem Leben."
Obwohl das Album zum Teil selbst eingespielt und instrumentalisiert hat, war ein Austausch mit anderen Musikern ein wichtiges Element bei Entstehungsprozess: "Bei einigen Songs hatte ich eine genaue Vorstellung und hab sie deshalb allein eingespielt. Z.B. die erste Single ‚Sorry'. Bei den anderen gab es einfach andere Ansätze, die den Songs ihren ganz eigene Farbe gegeben haben." Die Zusammenarbeit mit Ricky Lawson (Madonna, Whitney Houston), Martin Harrington (Kylie Minogue), T.M. Stevens (James Brown, Joe Cocker, Tina Turner), Pete and Charlie (Simply Red, Melanie C) beschreibt TOMMY REEVE als zusätzliche Inspiration bei der Umsetzung seines Sounds. "Die Chemie stimmte zwischen uns sofort - das war mir sehr wichtig. Nur so kann man effektiv und kreativ zusammenarbeiten - und Spaß haben!" Die Geschichten und Momente, die der Münchner in seinen Songs erzählt, entwickeln sich aus kleinen Ideen heraus, die ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. "Ich schreibe kleine Ideenbruchstücke immer sofort auf oder nehme sie direkt auf, um mit diesen kleinen Fetzen weiterzuarbeiten. Bei ‚Sorry' war der ganze Song sofort da. Es ging sehr schnell. Ich hab das Wort nicht mehr aus dem Kopf gekriegt und mich einfach hingesetzt und den Song geschrieben. Dieses Gefühl, alles auszusprechen, klar und deutlich, sich einem Menschen zuzuwenden und sich zu entschuldigen, hat für mich etwas sehr hoffnungsvolles." In seinen Songs scheut er nicht, Gefühle zu zeigen und schafft es mit einer beeindruckenden Leichtigkeit, authentisch zu bleiben, wo andere in Kitsch verfallen: "Musik muss echt sein. Damit meine ich beides: Die Texte und die musikalische Umsetzung. Ich habe kein Problem damit, mich zu öffnen und meine Gefühle zu zeigen. Da ist nichts aufgesetzt, das bin ich. Wenn ich einen Song schreibe und in meinem kleinen Studio komponiere, überlege ich nicht: ‚Was ist das jetzt?' Es kommt aus dem Bauch heraus und wird durch die Stimmung des Themas getragen", erklärt TOMMY REEVE einen seiner Ansätze beim Songwriting und ergänzt: "Einige Songs sind rockiger, andere grooven - das ist doch spannende an Musik: Du kannst viele Wege gehen, um über Liebe und Beziehungen zu erzählen. Es kommt immer auf die Perspektive an."